[Hinweis] Lawinenkolloquium: Pistengehen - Fluch oder Segen?



Enorme Massen an Fellgehern fluten mittlerweile die Pisten. Trend steigend. In schneearmen Winter kann die Situation an Wochenenden eskalieren. Es scheint als ob die Masse nicht lenkbar ist und einzelne Skigebiete regelrecht heimsucht werden.

 

Wie damit umgehen? Als Skigebiet, als Skitourengeher, als Trainierer, als Touristiker. Das Lawinenkolloquium gibt Antworten.

 

Skitouren boomen nach wie vor, der Zustrom ist ungebremst. Nicht jeder traut sich ins Gelände. Die einen wegen fehlender Skitechnik, die anderen weil sie sich nicht mit möglichen Gefahren des freien alpinen Geländes auseinandersetzen wollen. Ein toller Ausweg für viele: Skipisten. Top präpariert, günstig, mit Parkplatz und Gipfelwirt, ohne Tagesgang bis spät in die dunkle Nacht hinein.

 

Was aber, wenn man zeitgleich mit 500 anderen Fellgehern eine Kunstschneepiste hinaufwill, weil Ende Dezember nirgends ein Naturschnee liegt? Das erzeugt Probleme, große Probleme.

 

Man ringt um Lösungen. Von Gebühren, Betretungsverboten bis hin zu Empfehlungen und Skitourenlehrpfaden. Kann man die ungezügelten Ströme überhaupt lenken?

 

Ein spannender Abend den Sie nicht versäumen sollten. Ein Abend der unterschiedliche Blickwinkel aufzeigt, Bewusstsein schaffen soll und wenn es gut geht, auch Strategien und Impulse für die Zukunft liefert.

 

 

Die top Referenten:

 

„Pistengehen immer beliebter – Was bringen Gebpühren und Kontrollen?“ Helmut Holzinger, Chef der Seilbahner OÖ

 

„700 Tourengeher an einem Tag – Gibt es maßgeschneiderte Lösungen?“ Günther Brennsteiner, Gletscherbahnen Kaprun

 

„Wie können Massen gelenkt werden?“ Thomas Wanner, Alpenverein

 

 

MITTWOCH, 13. DEZEMBER 2017 UM 19.00 UHR (19:00-21:00)

IM SAAL DER SALZBURGER NACHRICHTEN,

KAROLINGERSTRASSE 40, 5021 SALZBURG,

EINTRITT FREI (BUSLINIE 10)

 

VERANSTALTUNG DES LAWINENKOLLOQUIUMS [www.facebook.com/lawinenkolloquium]

Autor: Bernhard Niedermoser
Datum: 13.12.2017
Saison: 17/18
Gebiet: SN Saal, Salzburg

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