Kötschach-Mauthen, 1. Mai 2009 - Bei einem der größten Tourenski-Volksläufe der Ostalpen haben fast 700 Berg- und Skisportler aus Österreich, Italien, Slowenien, Tschechien und Deutschland teilgenommen. Dutzende machten mit, ohne offiziell eine Nennung abzugeben. Dazu kamen noch Schneeschuhwanderer und andere Genießer. Der Valentin-Gletscherlauf in den Karnischen Alpen nahe des Plöckenpasses an der Grenze zur Region Friaul-Julisch Venetien, organisiert von der Bergrettung Kötschach-Mauthen, hat sich zu einem Highlight des Breitensports entwickelt. Dabei geht es nicht um Rekorde ...
Kaiserliche Gegend
Ausgewichen wurde dieses Jahr wieder auf das Wodner Törl (2.100 Meter) Die Original-Route ginge auf das benachbarte Valentin Törl. Auf dieser gab es am Tag des Rennens jedoch zu große Lawinengefahr, weil die Nordwände der Karnischen ihre gesamten Schneemassen nach einme warmen Regen entluden. Der Hüttenwirt der Valentinalm, Mr. Müllmann, führt die topografische Namensgebung dieser prachtvollen Ecke der Karnischen so zurück: "Der römische Kaiser Valentin suchte einen Fluchtweg neben dem Plöckenpass, so entstand der Weg zum Valentin Törl."
Das erinnert an das Gasteiner Nassfeld bzw. Sportgastein. Dort hat der Mallnitzer Tauern (Hagener Hütte) nach neueren Forschungen ja auch als Ausweichroute für Roms Legionen gedient, wenn Hauptwege über Radstädter Tauern bzw. dem heutigen Korntauern von randalierenden Germanenstämmen besetzt sein sollten, was zeitweise in der Völkerwanderung beim heutigen Obertauern eintrat.
Bericht auf bergrettung.at
Bericht der Bergrettung Kötschach-Mauthen
Bericht auf kaernten.ORF.at

